Theater und Tanz, Musik und Zirkus
Von Günther Hennecke
Düsseldorf – Das „düsseldorf festival“ wird stolze 25. Große Worte der Erwartung begleiten die 20 Festspiel-Tage mit Ur-, Europa- und Deutschland-Erstaufführungen von Theater und Tanz, Musik und Zirkus aus aller Welt. „Genau im richtigen Alter, Eroberungen zu machen“ erhoffen sich die Macher vom Festival. Drei dieser „Eroberungen“ stehen im Zentrum der über die ganze Stadt verstreuten Ereignisse. „Flamenco radikal und ungezähmt“ bietet, als Deutschland-Premiere, die von der internationalen Presse als „derzeit bedeutendste Flamenco-Tänzerin“ gefeierte Rocio Molina (15.-17.9.). Für Mikhail Baryshnikov, den Star-Kritiker der New York Times, ist sie die „Beste …, die ich jemals gesehen habe“. – Als „grandiose Fusion aus Tradition und und Folk-Hardcore“ wird das Trio „Jambinai“ aus Südkorea angekündigt (13.9.), das die „traditionelle koreanische Musik ins 21. Jahrhundert transferiert – krachend, gespenstisch, spannend.“- Schließlich läuft „Il Ritorno Circa“, nur wenige Tage nach der Uraufführung in Brisbane, zur Europa-Premiere in Düsseldorf auf. Einen „Mix aus Oper und Akrobatik“ darf das Publikum erwarten. Thema sind Irrfahrt und Heimkehr des Odysseus von Troja in die Arme seiner Penelope. – Erstmals in Deutschland zeigen „Les 7 Doigts de la Main“ ihr neues Programm „Cuisine & Confessions“ (9.-12.9.). Faada Freddy ist mit seiner „Gospel Journey“ ebenfalls erstmals im Lande wie „Taklamakan – Dorothee Oberlinger, Ensemble 1700 & Ensemble Saraband“, die in einer Uraufführung „Paradiese aus Luft“ entstehen lassen wollen (16.9.) – Die „Compagnie XY“ schließlich zeigt, als weitere Deutschland-Premiere, „Il n`pas encore minuit“ ein „Spektakel in luftigen Höhen“, und die „Kompanie Wang Ramirez“ wagt „Borderline- Grenztänzer an unsichtbaren Fäden“.